Gmunden zieht uns aus mehreren Gründen an: ich war vor Jahren öfter dort, eine der gefühlt-Cousinen und ihre Familie besuchen, die wir nun wieder anschreiben, zudem liegt es malerisch am Traunsee, man kann außenrum diverse Berge hochsteigen und es ist auf dem Weg nach München.
Dirk spottet also wieder einen Übernachtungsplatz, wir entscheiden uns für die weniger bekannte Möglichkeit, mit Parkticket auf dem Seeparkplatz zu stehen und gegen den Camperstellplatz "Toskanapark" auf der anderen Seeseite, der keinen Seeblick hat. Hier ist nix los und wir parken uns erste Reihe an den Lattenzaun.
Parkplatz Seebahnhof 2
Schiffslände 18
4810 Gmunden
Mit dem Besuchen wird's nix, wir stöbern umso ausgiebiger durch die Stadt. Die ist angenehm nicht überfüllt, genau richtig touristisch und bietet natürlich alle Formen des berühmten Gmundner Geschirrs. In einem der schönen Antiquitätenläden lernen wir viel über Farben, Brennvorgänge, Stempel und Fälschungen, bevor wir uns für 3 originale und erstaunlich leichte Teller entscheiden – es wird der Anfang einer kleinen feinen Sammlung (im November werde ich nämlich beim Fasten in Hallein eine derart gutes Angebot nicht ausschlagen können, das gerade noch so in den Koffer passt). Gmundner Keramik wurde übrigens 1492 das erste Mal urkundlich erwähnt (auch das Jahr in dem Kolumbus nach Amerika schipperte, Zufall? 😉) und natürlich verlinken wir hier den Wikipedia artikel.
Das Geburtstagsgeschenk finden wir dort leider nicht, das passende Tuch für die Schwägerin erstehen wir am nächsten Tag in einer tipptopp Damenboutique und für Dirk ist natürlich auch ein Schal dabei.
Wir gehen vorzüglich im Weinhaus Spiesberger essen und sind gespannt, wie sich der Seeparkplatz zum Schlafen eignen wird.













































