Via Ortnersteig auf den Grünberg

Die Nacht war ruhig und der Morgen bietet wieder Bombenwetter. Es ist frisch und klar, auf zum Grünberg, Dirk macht schon mal Tourenplanung.

Vorher noch Jause holen, was unverhofft zum weltbesten Salzstangerl meines Lebens führt – wer hätte das gedacht. Die seelenruhige Bestellung der Nonne vor mir in der Schlange bei der regionalen Bäckerei hat die Entdeckung überhaupt ermöglicht, ich wäre nicht draufgekommen, mir was schmieren zu lassen, aber tadaaa: Butter, Schinken, Kren – auf ebendiesem knusprigen Gebäck vom Backhaus Hinterwirth. Hätte ich mir mal 4 machen lassen. Wir gehen extra nachts nochmal hin, um die Sonntags-Öffnungszeiten zu checken (leider zu) und den Namen fotografisch zu verewigen. Dass das ein Tipp für Gmunden-Reisende ist, wurde evtl klar.

Derart gestärkt beginnen wir unsere Ortner-Runde am See entlang, dann geht's hoch in den Wald und erstaunlich schnell auf den Gipfel. Zack, kann man doch schon wieder was essen und dann den Paraglidern beim Abflug zu sehen, bevor wir über Wiesen und Kuhweiden wieder abwärts springen. Abends wird dann noch eine 1a Pizzaria entdeckt, in Summe ein unverhofftes kulinarisches Extremerlebnis, dieser Tag!

Am nächsten Morgen geht es nach München, wir beziehen unser Gästezimmer bei Mutter, backen Linzer Torte für den nächsten Tag und genießen beim Geburtstag eine vorzügliche Wermutbewirtung – und lassen die Preziose von der Verkostung in Asti als Andenken da.

Fotogalerie

Schreibe einen Kommentar