Rein ins Ausseer Land! Wir wussten nicht, dass wir so große Fans des augenscheinlich charakteristischen Baustils dieser Gegend sind, aber die Holzbalkone und Erker mit den aufwändigen Schnitzereien sind der Knaller! Neugierig drehen wir unsere Runden zwischen den Örtchen, um dann hoch auf die Tressensteinwarte zu fahren, Blick ist immer gut und spazierenwandern sowieso. Das Wetter spielt 1a mit, also nix wie hoch auf den Aussichtsturm.
Ich erinner nicht, wann wir die Entscheidung getroffen hatten, den schönen Platz am Sarstein nochmal anzufahren, jedenfalls steht der Plan. Unterwegs fällt uns ein Biergarten am See ins Auge, zack, da kann man doch wunderbar noch einkehren.
Stellplatz Sarstein
Sarsteinstraße 12
8990 Bad Aussee, Österreich




Die Angelegenheit ist hübscher als schmackhaft – und klar, Kaiserschmarrn ist oft ein Wagnis, aber dieser ist wirklich besonders enttäuschend. Dass er an so einem Ort quadratisch praktisch aus der Packung kommt, hatten wir nicht erwartet, aber was soll's, der Grundlsee ist malerisch und die Wippbänke lustig.




Wir kommen am Sarstein genau richtig an = der obere Platz vor der ungemähten Löwenzahnwiese ist noch frei. Die Mitcamper sind unauffällig und ruhig, niemand beansprucht die Holzgarnitur bei den Lampions, perfekt. Das Klo ist etwas weit, man muss raus aus dem Grundstück, links die Straße runter und dann rechts rein über die nächste Wiese in eine Scheune, aber es ist hübsch gemacht und sauber.




Der Morgen ist genauso toll wie der Abend, das Licht, der Blick, die Wiese – und nun auch noch Hühner. Wir trödeln uns in aller Ruhe durch unsere Morgenroutine und fahren dann nach Bad Aussee, weiter Balkone, Erker und andere Dinge schauen.



In Bad Aussee ist Flohmarkt!! Ein 6er im Lotto, also zumindest für Dirk. Ich bin froh, dass es a) nicht viele Stände sind und b) alles mehr oder weniger Antiquitäten, also mehr oder weniger. Zumindest ist es optisch nett und zudem viel Gmundner Geschirr zu sehen, das macht ja immer gute Laune. Auch das rosa Dings, was riesig und mitten auf dem Platz herumsteht. Wir tapern durch den Markt und dann den ganzen Ort ab, zum Finale gibt es erstklassiges Eis.





Es ist erst Mittag, dh wir haben genug Zeit, hoch gelegene Irrwege zu nehmen, auf geht's ...






















































































