Nach dem intensiven Sommer mit Beerdigung, Jubiläen, Festen & Fahrten sowie dem Umzug von Mutter samt Auflösen des elterlichen Haushalts, hab ich das dringende Bedürfnis nach Rückzug und körperlicher Ruhe. Glücklicherweise treffen mehrere Umstände dafür günstig zusammen: Wir haben für Songs of Love & Peace ein exklusives Geburtstags-Booking in München, das 2 Wochen vor unserer regulären Oktober-Tour liegt. Klingt unpraktisch, erlaubt aber, eine ausgiebige Berg- und Fasteneinheit zwischen Konzert und Tour zu schieben. Dirk hat ein Date mit den Hippies, daher kommt er ohnehin erst später und ich quartier mich nach der Schlaf-Couch-Einweihung in Mutters neuem Appartement ins geliebte Sommerau zum Basenfasten ein.
Freizeitbad Aquasalza
Möslstraße 199
5440 Golling, Österreich






Es ist herrlich und es ist herrliches Wetter und da ich mit Rambo anreise (statt wie letztes Mal per Bahn), kann ich ausgedehnte Ausflüge ins Tennengau (=Umgebung) machen. Unter anderem auf den Trattberg, zu den Gollinger Wasserfällen und zum Finale auf die Tenneralm zum Fastenbrechen (klingt martialisch, aber es ging alles gut mit dem Kaspressknödel).








Kurzer Werbeblock, weil's so toll ist: Das Basenfasten bei Theresa ist ein wirklich leichtes Fasten, hat tolle begleitende Anwendungen und bedeutet alles andere als Verzicht. Ich liebe das Essen dort, ich muss hier noch eine Auswahl der täglichen 3 Mahlzeiten zeigen:










Nach 7 Tagen Fasten hab ich somit schon gut Berge getankt, bevor Dirk morgen ankommt. Ich stimm mich aufs Bus-Schlafen ein, indem ich mich in Golling ans Aquasalza (das örtliche Spaßbad) stelle. Mit Strom und Bergblick.




Nach dem erstaunlich aufwändigen Umräumen, mach ich noch einen Spaziergang nach Golling. Die Burg ist – wie auch die Dorfstraße – einladend illuminiert und ich gerate in eine lustige Ausstellung zweier junger Tättowierer, die auch Bilder malen und Vasen basteln. Höflich und gut angezogen führen sie mich herum. Es ist noch nicht viel los, daher wird noch jede/r einzeln begrüßt, ich bin eine der wenigen Nicht-Einheimischen. Sie bemühen sich sehr freundlich, mit mir im Gespräch zu bleiben, erzählen von sich und ihrer Kunst, scheinen durchaus im Geschäft zu sein. Einer im Hardwax-Shirt legt auf, feschen Wein gäb es auch, also unerwartet ziemlich gut, könnte man glatt verweilen. Wäre praktisch, jetzt mit nem Glas Crémant herumzuwandeln, aber ich will noch beim Tee bleiben und schleich mich bald wieder raus.






Die Nacht ist dank Vorglühen mit unserem Heizungswürfel Eco 2000 trotz 5 Grad muckelig, jetzt noch die Dusche im Aquasalza nutzen und dann kann ich Dirk schon bald in Schladming abholen, der Walcherhof in Ramsau ist für die Übernachtung bei Landvergnügen bereits "gebucht". Aber die Bahn will es mal wieder anders, es gibt Stellwerksprobleme, das Synonym für Wir-wissen-nix-Genaues-alles-wird-schlimm-aber-wir-erzählen-nur-nen-Bruchteil. Bis Salzburg schafft's der Mann und tadaaaaa, im Walcherhof kriegt er sogar noch ein spätes Schnitzerl, wenn das keine Entschädigung ist.













































































