Obersteghof oberhalb Maria Alm

Schon wieder geht's über den Prebersee (mal kurz die Lage checken, der Parkplatz ist unverändert, das Gasthaus mega ausgebaut) sowie Tamsweg und Lungau, magnetisch geradezu. Wir sind (für unsere Verhältnisse) früh vom Bergerhof aufgebrochen, daher muss die Fahrerin noch irgendwo frühstücken – ach bestens, kaufen wir einfach noch Mitbringsel in Tamsweg ein, die 2 Stunden bis zum nächsten Stellplatz gehen easy, können wir noch trödeln.

Die Wolkendecke lässt hie und da die Sonne durch, jetzt brauchen wir nur noch einen geeigneten Jausenplatz. Wie wär's mit dem Lungauer Sagenweg? Eben das Schild entdeckt.

Obersteghof
Stegen 27
5761 Maria Alm/ Österreich

Uns war nicht klar, was uns hier oben erwartet, mich animierte lediglich die Erwartung auf Höhe und Ausblick, dem Wegweiser zu folgen. Aber der Sagenweg, die Kreuze, die Kirche, die Mauer, die Kunst – alles ganz aus Versehen spektakulär ...

Nach der Sightseeing-Rast geht's straight Richtung Steinernes Meer, Dirk hat einen Stellplatz entdeckt, der auf halbem Weg nach München liegt. Und für den nächsten Tag noch eine weitere Option bietet (Spoiler: denn ich war noch nie am Königssee!) Eigentlich wäre schon voll, aber wir dürfen uns zweite Reihe stellen, was keine schlechte Option ist. Alle sind ausgeflogen und brav am Wandern, wir richten uns ein, begrüßen die Kühe und drehen eine Abendrunde, der Ausblick ist der Knaller.

Die Anbieter des Stellplatzes geben auch Workshops und vermieten Zimmer, haben aber vor allem einen schönen Garten angelegt, durch den man wandeln kann, wenn man vom Stellplatz übers komplette Grundstück bis ins kleine Bad tapert. Es gibt Gemüse und lustige Mandarinenten, oberhalb auch freundliche Esel.

Genug gesehen, Maria Alm glitzert nach oben, nach einem ayurvedischen Reisgericht (alles noch aus dem Fasten-Shop) geht's mit Mütze in die Kissen.

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