Königssee hollareiduljöh

Er liegt ehrlich gesagt nicht so richtig auf dem Weg, aber wir haben Zeit für den Schlenker und außerdem ist es unser erstes Mal und bestes Herbstwetter (und kein Wochenende, was der Sache gut tun sollte). Ich freu mich auf Ausblick und See-Echo (nee, es ist kein Jodler wie der Titel falsch suggeriert) und kann großzügig sämtliche Souvenirkatastrophen zwischen Großparkplatz und See durchwinken.

Es ist trotz Wochentag einiges los und es verläuft sich auch erstmal nicht, aber egal, der Blick ist grandios und tatsächlich kann man von oben – wenn alle mal kurz die Klappe hielten – die Trompetenmelodie hören, die brav immer an besagter Stelle vor der Felswand von den Booten ertönt (= ich fürchte vom Band abgespielt wird, aber wir haben es nicht nachgeprüft, die Bootsfahrt schenken wir uns).

Je weiter man sich bergaufwärts bewegt, desto leerer wird es – danke, vorhersagbares Publikum. So gesehen stehen die engagierten Freiwilligen vom Nationalpark Berchtesgaden an der falschen Stelle so mitten im Wald, aber wir freuen uns, dass sie Zeit haben. So können wir ihnen die ein oder andere Frage zu Flora, Fauna im Speziellen und Nationalparks im Allgemeinen stellen (ok, hauptsächlich ich frag sie übelst aus).

Es wird im weiteren Verlauf eine völlig entspannte menschenleere Herbstwanderung, den Rundweg nehmen zum Glück nur wenige. Das Ende gestaltet sich wie der Anfang, viel Touri-Angebot, viel Gastro, wir ignorieren wieder alles und machen uns beglückt auf den Heimweg nach München. Denn unglaublicherweise beginnt ja morgen (erst) unsere Tour. 🎶 Gestärkt von Fasten, Wandern, Natur und Bergen, dankbar für die schönen Erlebnisse, dürfen wir nun auch noch Musik machen, was für ein Geschenk!

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