Montseny

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Eine Odyssee mit erhabenem Finale. Den Campingplatz, den wir stundenlang suchen, gibt es nicht, oder alle Karten sind falsch. Wie auch immer, ein Pärchen im T3 mit gleichem Ziel strandet am gleichen Parkplatz und da dieser eine grandiose Aussicht hat, bleiben auch wir dort stehen.

Warum genau wir eigentlich durch das Biosphärenreservat von Montseny gondeln, können wir nicht sagen, aber es ist UNESCO Welterbe und zufällig parken wir direkt am Fuß des höchsten Gipfels, dem Turò de l'Home, auf dem ein meterologisches Observatorium steht. Den Marsch nach oben verschieben wir auf morgen, erstmal wird gekocht. Dinner with a view.

Der Parkplatz hat leider bei der Einfahrt ein Kuhgitter und leider parken wir nah an der Einfahrt und leider herrscht auch nachts ein steter Verkehr von was-auch-immer-die-Menschen-dort-oben-tun. Einer Gruppe, die sich gegen Mitternacht direkt in der Aussicht vor unserem Auto an der Leitplanke sammelt, unterstellen wir die gute Absicht, nächtliche lang belichtete Panorama-Fotos aufzunehmen, aber so wirklich sinnvoll erscheint uns das Vorhaben nicht. Gegen Morgen tauchen dann Spaziergänger mit Hund und weitere Mobilisten auf, aber wir sind ohnehin längst wach, helfen dem Pärchen beim Anschieben ihres T3 und steigen dann den Weg hoch zum Observatorium.

Oben gibt's noch mehr katalanische Parolen und 360° Aussicht auf Barcelona, Meer, Berge, Gletscher und die Gegend, die wir gestern so wirr durchfahren haben.

Hätte der Parkplatz ein Klo, wäre es unsere 5-Sterne-Empfehlung für diese Gegend, so gibt's nur 3, aber einen Bonuspunkt für die einladende und unkomplizierte Aufnahme von Verirrten.

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