Trient, die Schöne

Ganz bis zum Brenner fahren wir dann doch nicht, sondern drehen bei Trient ab, um dieser vor 6 Jahren (auf unserer ersten Bus-Italienreise) besuchten Stadt etwas mehr Zeit zu gönnen. Es sind zwar auch nur ein paar Stunden, aber die nutzt Trient, um zu glänzen. Apropos Glanz, ein weiterer Grund ist, nach schwarzen Schuhen für die Beerdigung auszuschaun, die Idee wären geschmeidige Loafer in Glattleder.

Die Wahl fällt dann doch nicht auf das Paar in einer Preisklasse, in der man die Schuhe täglich die kommenden Jahre tragen sollte, sondern auf die günstigeren von Bata. Aber wie das so oft ist, leider bewahrheitete sich, wer günstig kauft ...

Aber es hat hier ja schließlich noch ganz andere Attraktionen außer Schuhläden, nämlich die große Pilzausstellung in einem prächtigen Stadtbau, wo uns ein menschgroßer Pilz ins Innere lockt. Und zwar zu echten Nerds und auskunftsbereiten Pilz-Profis. Hätten wir an den einzelnen Tellerchen jeweils länger als 3 Sekunden verweilt, ich bin sicher, wir wären in tiefe Fachgespräche verwickelt worden, und zwar unabhängig davon, ob wir der Sprache überhaupt mächtig sind.

So achten wir auf ein gewisses Tempo beim Gang durch die Tische, hinterlassen einen anerkennenden Obulus, huschen aber dann doch flugs zu den auch sehr lockenden Dolci ein paar hübsche Häuser weiter.

Und nachdem der bereits in der Mittagshitze gescoutete Stellplatz nahe der Stadt für unattraktiv befunden wurde, fahren wir zur Dämmerung hinauf zum (uns) bekannten Laghi di Lamar, mal sehen, was sich verändert hat seit Mai 2016.

Schreibe einen Kommentar