Wie im Mai 2016 ist es frisch, aber diesmal kalkulieren wir das lässig mit ein, beziehen unseren Stellplatz wie alte Hasen und wollen dann direkt ans Kiosk zum Pizza essen – die haben wir nämlich in bester Erinnerung. Allerdings ist sie umgezogen, in ein Restaurant unterhalb des Campingplatzes im gleichnamigen Hotel, zum Glück unverändert gut.
Am nächsten Tag ist noch Zeit für eine Wanderung, wir checken aus, stellen uns auf den Besucherparkplatz und schlagen uns in die Büsche bzw. in den kühlenden Wald oberhalb – heute ist es deutlich wärmer als gestern, man könnte sagen, heiß.
Campeggio Laghi di Lamar
Via Selva Faeda 15
38070 Terlago
Es geht moderat bergauf und die Bäume geben immer wieder einen weiten Blick frei. Wir entdecken, dass wir auf einer Motocross oder -Bike Strecke laufen, die Richtung See wieder abfällt. Wir umrunden und bewundern das strahlend grün-blaue Gewässer, kristallklar liegt es da. Immer wieder gibt es Buchten zum Baden, aber wenig Menschen, hie und da Kletterer oder Angler. Zum Baden entscheiden wir uns nicht, der Lago ist a****kalt und keine Stelle so uneinsichtig, als dass man nackt reinspringen könnte (haben natürlich weder Handtuch noch Badehose dabei).
Zum Abschied stellen wir noch das Foto von 2016 nach, naja, eher nur so ungefähr auf der gleichen Seeseite. Dann geht's nochmal rein nach Trient – da ist der Tagebucheintrag nämlich nicht korrekt, wir haben die beschriebenen Erlebnisse an zwei Tagen gemacht, aber das stört ja ausschließlich mich in meiner archivarischen Pingeligkeit.
Nachdem die Schuhe gekauft sind, machen wir die letzte Etappe zur anstehenden Beerdigung meines Patenonkels in Linz. Wir überqueren den Brenner und landen nachts bei strömendem Regen auf unserem privaten Stellplatz bei unseren alten Freunden, der Familie des Linzer Kantors bzw. seiner Witwe, die mittlerweile allein auf dem tollen Anwesen am Rande der Stadt wohnt.































