In unmittelbarer Nähe zum Walserlehen verläuft die Rossfeld Panoramastraße und da das Motto der Tage "Berge" lautet und sie als "malerische Passstraße mit weitem Panoramablick über die umliegenden Täler und Berge" angekündigt ist, ist ja wohl klar, dass wir da hoch müssen.







Irgendwas klingelt bei mir, als wir den Wegweiser zum Purtschellerhaus sehen, aber genauer wird der Gedanke nicht, außer: lass mal hochgehen, ist nicht so weit und noch höher ist immer gut.

Da wir mitten auf dem Grenzverlauf unterwegs sind, kann man zur Hütte entweder den deutschen oder den Salzburger Steig nehmen, wir entscheiden uns, den Salzburger hoch und den deutschen runter zu gehen, wie sich herausstellt, eine weise Entscheidung. Oben liegt Schnee und auf den letzten 100 Höhenmetern erweisen sich die Sohlen meiner Bergschuhe nicht mehr als ideal geeignet, aber da weiß ich noch nicht, wie bald dem Abhilfe geschaffen werden wird.







Runterwärts wären die Sohlen kein Problem, aber ein fehlendes Geländer. Die unendlich lange Treppe wäre so schon kein Genuss, aber ohne Festhalten eher harakiri. Das Geländer wird im Winter immer abgebaut und wir sind früh im Jahr, daher ist es noch nicht wieder hingebaut. Aber es hilft nix, nur höchste Konzentration, absolute Trittsicherheit und nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Augen zu und durch wäre jedenfalls kein guter Rat.
Wenn wir diesen Steig als Hinweg entschieden hätten, wäre ich niemals oben gelandet, da man 1a von ganz unten bis ganz nach oben das lange Elend dieser Treppe einsehen konnte = ich hätte mich geweigert. So gesehen, alles bestens gelaufen, und Gottlob kommen wir ohne Knöchelbruch runter. Darauf ein Stiegl, hehe.













































