Tag 2 Paklenica

Heute begeben wir uns gleich auf einen der kürzeren Wege am Eingang des Parks, wir wollen das Zentrum mit den Kletterern und Touristen umgehen. Zudem hat man hier bereits nach einer halben Stunde grandiose Ausblicke. Aber der beeindruckendste Moment des Tages ist gleich zu Beginn dieser Anblick:

Das nenne ich mal Profis. Natürlich haben sie auch eine Verlängerung für den Schlauch an der Zapfstelle, versteht sich von selbst. Und wir applaudieren uns insgeheim nochmal, dass wir die vom Porschefahrer gelegte Fährte richtig gedeutet haben und es sich – nun ist es gewiss – um eine Hammerquelle mit jetzt-werden-wir-sicher-100-Wasser handelt.

Vergnügt steigen wir unseren Wohlfühlweg bergan und stellen oben fest, nun ist alles gesehen und getan, eigentlich können wir weiterfahren.

Naja ok, nochmal zum Basiscamp, Eis kaufen und nochmal nach den Kletterern sehen. Der Ausblick ist jedenfalls lohnend, der alternative Weg hinunter ein wunderbarer durch den Wald komplett ohne weitere Touristen und zwischendurch gibt es lehrreiche Schilder und historische Fotos.

Wir sehen sowohl abgebildete Schmetterlinge als auch die 3 Esel, die täglich die beiden Hütten beliefern.

Die Kletterer sind alle wieder am Start, same procedure, so wird das hier die komplette Saison bleiben. Wir ziehen uns zurück und entdecken direkt vor dem Park den Originalschauplatz eines der historischen Fotos, samt vorzüglichem Gartenlokal. Na dann, da wissen wir doch gleich viel besser, was zu tun ist.

Wir parken bei den Hühnern, besuchen die Pferde, stellen das Foto nach (ok, ja, es ist nicht im Ansatz ähnlich) und sehen uns die Ausstellung im ersten Stock des Restaurants über behauene Totensteine an. Diese mit Mustern, Symbolen und Zahlen versehenen Steine markierten früher den Ort, an dem die Seele eines Verstorbenen den Körper verlassen hat. Wir haben unseren Körper noch nicht verlassen und damit das vorerst so bleibt, erstmal einen Happen essen.

Das Essen ist köstlich, die Katzen sind höflich und zum Abschied gibt's schlimmen Schnaps und Likör, hier kommen wir sicher nochmal wieder!

Doch erstmal weiter auf der Route. Wir wollen uns den Plitvicer Seen nähern – todesmutig zu Pfingsten. Aber wir nehmen an, dass so oder so die Touristen ab jetzt stetig ins Land strömen und der erste Feriensamstag eventuell noch zivil sein könnte. Begleitet von Landschafts- und Himmelsspektakel geht es Richtung Norden.

3 Kommentare

  1. Elisabeth Karsch sagt: Antworten

    Herrliche Blautöne – in jeder Hinsicht! Freut mich, dass ihr’s so schön habt!

  2. Elisabeth Karsch sagt: Antworten

    ..naja, hattet – ist ja fast schon wieder ein Monat her…..

  3. Panja Gobel sagt: Antworten

    Die letzten 2 Bilder mit den gelben Blumen auf der Wiese sind super! Photo wallpaper?

Schreibe einen Kommentar